Dein Velomobilhändler zwischen den Meeren

 

Die Welt der Velomobile 

Wenn man sich nicht gerade täglich mit der Entwicklung der Velomobile beschäftigt, wird die Vielfalt in der Produktpalette immer unübersichtlicher. 

Derzeit bewegen sich die Verkaufszahlen für das Bülk in nicht vorhersehbaren Dimensionen. Der Entwickler und auch Velomobileworld sind davon überrascht worden. 

Bei der ganzen Vielfalt fragt man sich, wo es denn noch hingeht. Viel leichter wird es im kommerziellen Bereich nicht mehr gehen. Es wird sich so bei 24 kg mit Haube einpendeln. Spezialanfertigungen gehen aber immer noch bis auf 20kg herunter. 

In der Zukunft wird es aber noch einen Meilenstein bei der Entwicklung geben. Als Händler sehe ich immer Häufiger einen Kundenkreis, der einen Gardemaß über 195cm hat. Grundsätzlich sollte das A9 diese Lücke schließen. Es hatte sich aber gezeigt, dass die Beinlänge und die größeren Füße nicht ganz den Platz bekommen haben, die die großen Menschen unter uns benötigen. Der benötigte Kurbelkreis war im vorderen Bereich nicht gegeben.

Daher hat der Entwickler Daniel Fenn das A 9.2 entwickelt. Dieses Velomobil soll nun endgültig und kompromisslos diese Lücke schließen und auch Menschen über 200 cm als Kunden gewinnen.

Das A9.2 wurde bereits von mir bestellt. Der Vorführer wird vermutlich Anfang 2023 zur Verfügung stehen. Das A 9.2 wird für mich auf dem Velomobilmarkt ein Alleinstellungsmerkmal für große Menschen haben. 

Hier einmal der Originaltext des Herstellers:

Das A9.1 ist mit dem Ziel an den Start gegangen, etwas ganz besonderes zu werden. Es wollte als A9 Menschen mit bis zu 2,05m aufnehmen. Das ist nur bedingt gelungen. 

Das Problem liegt darin, dass Menschen gleicher Größe extrem unterschiedliche Proportionen haben können. Die erste Version hatte die besondere Eigenschaft, dass die Kurbelgröße praktisch nie limitierend war. Da das Ziel nicht erreicht worden ist, ht Daniel sich an die Arbeit gemacht , es zu überarbeiten. Obwohl das A9 in seiner Ersten Version das wohl teuerste Vm Dreirädrig ist, wurde nicht das A9 überarbeitet, sondern es kommt jetzt vom M9. Das M9 stellt eine Weiterentwicklung des A9 dar. Bei ihm ist die Sicht auf die Straße deutlich besser. Dies wurde erreicht, indem das ganze Oberteil nach vorne abgesenkt worden ist. Auch der Lufteinlass und die Lampenöffnung wurde deutlich Harmonischer gestaltet. Quasi das Gesicht.


Mit dieser Maßnahme sinkt die Kniefreiheit um 3,5cm. Diese ist sozusagen bei jedem min. 3cm zu hoch. Um einen Einblick in die Ausmaße zu geben muss ich etwas ausholen: Das M9 wurde komplett 2,5cm weniger hoch gestaltet und ein Keil von 0mm hinten und 75mm vorne rausgeschnitten . Vom M9 kommend wurde es vier cm höher gemacht. Der Einstiegsbereich ist komplett 5cm nach hinten verschoben worden. Somit haben besonders Große auch mehr Armfreiheit. Das heißt, die Arme sind nicht unangenehm angewinkelt. Des weiteren wurde die Front unfassbare 6cm nach vorne versetzt. Somit ist das A9 in seiner zweiten Version für Fahrer bis zu 210cm geeignet. Das bedeutet, dass ein 2m Fahrer nahezu 100% einfach rein passt mit der Kurbel seiner Wahl. Denn große Leute brauchen große Kurbeln. Das Licht ist jetzt wohl das höchste. Hier gilt je höher, je besser die Ausleuchtung. Allerdings gibt es auch ein zu hoch bei Nebel. Dies hat es aber noch nicht.


Das Tolle an einem großen Vm ist, dass es natürlich erheblich besser gesehen wird. Es ist mit 2,66m und 80cm breite ein dominantes Fahrzeug. Mit ihm, dem Wal, wie das erste genannt wurde, ist man auf der Sicheren Seite. Trotz seiner schieren Maße gehört es zu den schnellsten Vm überhaupt. Allerdings mit dem „Durchdacht“en Dach. Dies stellt ein reines Alltagsdach dar. Mit ihm gehören angelaufene Seiten sowie Frontscheiben der Vergangenheit an. Dass vorne ab ein paar Kmh Geschwindigkeit die Frontscheibe frei wird, stellt ein Novum in der Vm Welt dar. Andere Vms sind hier nur Bedingt brauchbar. Dies „Durchdacht“ gibt es nur in der 9er Klasse aktuell.

Die 9er Klasse stellt ganz klar die Referenz in Sachen Windunempfindlichkeit dar. Gerade dies war die größte Herausforderung für Daniel.


Es wird in Kürze ein neues Dach mit Doppelverglasung folgen, dieses Dach wird die 9er Klasse schneller machen. Dass zwar die 9er Klasse im Geradeauslauf trotz Wind die Referenz sind , heißt nicht, dass es nicht Velomobile gibt, die auch gut darin sind. Das wären zb. Milane, Bülk, A7 und Quattrevelo.


Die Lenkung ist auch mit Tiller bestellbar. Daniel würde aber jedem die Panzerlenkung empfehlen: Die Hebel dafür entstanden am Computer, sind seitlich beim Unfall sehr flexibel. Auch wenn Sie im Falle des Falles brechen würden obwohl Sie oben bis zu 5cm ausweichen können, haben Sie eine Notreserve. Vor allem mit Armlehnen stellen Sie ganz klar die Referenz in Verbindung mit dem Einzigartigen Fahrwerk und dem besten Geradeauslauf sogar bei Seitenwind dar.

Hervorzuheben ist das mit Abstand beste Gewicht und die größte Stetigkeit, egal ob an der Karosserie oder im Antrieb. 

Das ist und war schon immer Daniels Maxime. 

 
 
 
 
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